Sanierung erfolgreich abgeschlossen –
Begeisterung über das neue Renngeläuf in Mönchengladbach

Die eigentlichen Arbeiten am neuen Geläuf der Mönchengladbacher Trabrennbahn waren zwar bereits seit einigen Tagen abgeschlossen, trotzdem mussten sich die Aktiven noch in Geduld üben. „Das verwendete Material braucht eine gewisse Zeit um sich vernünftig zu setzen und abzubinden“, so Dirk Bergerfurth von der ausführenden Baufirma. Entsprechend groß war natürlich die Spannung wie sie denn sein wird, die neue Bahn?
Samstag Morgen hatte das Warten ein Ende. Unter den gespannten Blicken einer guten Hand von Zuschauern befuhren Elmar Eßer, Vorsitzender des Mönchengladbacher Rennvereins, Roland Hülskath und Goldhelm Michael Nimczyk gemeinsam zum ersten Mal das sanierte Oval. „Ich bin sehr zufrieden“, so Roland Hülskath nach seiner ersten Fahrt. „Die Bahn ist in einem Top-Zustand, genau so, wie wir uns das erhofft haben“. „Es ist einfach ein tolles Fahrgefühl, ganz anders als auf der alten Bahn“ ergänzt Michael Nimczyk und lobt gleichzeitig die an der Sanierung Beteiligten: „Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht“.
Auch die übrigen ansässigen Trainer nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom neuen Geläuf zu machen.
„Für unsere ansässigen Trainer besteht ab Dienstag die Möglichkeit, täglich zwei Stunden auf der neuen Bahn zu trainieren“. Auswärtige Aktive muss Elmar Eßer noch vertrösten und bittet um Verständnis. „Der reguläre Trainingsbetrieb wird erst nach den beiden Renntagen im Juni wieder aufgenommen. Bis dahin müssen wir die Bahn erst einmal behutsam einfahren.“
Am kommenden Sonntag wird das neue Geläuf erstmals unter Renntagsbedingungen befahren. Daher hoffen die Verantwortlichen in Mönchengladbach auf zahlreiche Nennungen für die beiden Renntage am 16. und am 20. Juni, bevor die offizielle Eröffnung im Rahmen des „Großen Preis der Stadt Mönchengladbach“ stattfindet, der in diesem Jahr mit satten 20.000 Euro dotiert ist.

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